Mikroökonomie

Umsatz-Rechner

Multiplizieren Sie den Preis je Einheit mit der Anzahl verkaufter Einheiten, um den Gesamtumsatz zu finden, die oberste Zeile jeder Gewinn-und-Verlust-Rechnung.

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Preis & Einheiten

Geben Sie Preis und verkaufte Einheiten ein, um den Umsatz zu sehen.

Beispiel

Mit diesen Beispielwerten:

  • Preis je Einheit25 €
  • Verkaufte Einheiten10000

Umsatz: 250.000 €

  • Preis je Einheit25 €
  • Verkaufte Einheiten10.000
  • Wäre der erste Wert 10% höher275.000 €

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Umsatz ist Preis mal Menge — und dann fängt es an

Der Rechner multipliziert einen Stückpreis mit einer Absatzmenge. Die Multiplikation ist trivial; was zählt, ist, was der Umsatz nicht ist: kein Gewinn, kein Cashflow, und in Deutschland nicht einmal der Betrag auf der Rechnung, weil dort die Umsatzsteuer draufsteht.

Die Formel

Umsatz = Stückpreis × verkaufte Einheiten

Rechenbeispiel: 25 € je Stück, 10.000 Stück

  • Umsatz: 250.000 €
  • Bei 10% mehr Absatz: 275.000 € — bei 10% höherem Preis ebenso, aber ohne 1.000 Stück mehr zu produzieren

Netto oder brutto

Ein Verbraucher zahlt 29,75 € für das 25-€-Produkt, weil 19% Umsatzsteuer dazukommen. Die 4,75 € sind kein Umsatz des Unternehmens, sondern durchlaufender Posten an das Finanzamt. In der Gewinn- und Verlustrechnung steht der Nettoumsatz von 250.000 €; wer mit dem Bruttobetrag von 297.500 € plant, überschätzt das Geschäft um ein Fünftel.

GrößeBetragWas sie bedeutet
Bruttoumsatz (Kassenbon)297.500 €Was Kunden zahlen, inkl. 19% USt
Nettoumsatz250.000 €Die Umsatzzahl der GuV
Nach 8% Retouren und Rabatten230.000 €Erlöse, mit denen sich rechnen lässt
Nach Wareneinsatz 60%92.000 €Rohertrag

Vom Umsatz bis zum Rohertrag verschwinden hier zwei Drittel. Ein Umsatzziel ohne Rohertragsziel ist deshalb kein Ziel.

Preis oder Menge

Beide Hebel bringen 25.000 € mehr Umsatz. Der Preis bringt sie ohne zusätzliche Kosten: bei 60% Wareneinsatz steigt der Rohertrag durch die Preiserhöhung um 25.000 €, durch die Mengensteigerung nur um 10.000 €. Preiserhöhungen kosten allerdings Kunden — die Preiselastizität entscheidet, ob 10% mehr Preis mehr als 10% weniger Absatz auslösen.

Kleinunternehmer und Schwellen

Bis 25.000 € Umsatz im Vorjahr und voraussichtlich 100.000 € im laufenden Jahr gilt seit 2025 die Kleinunternehmerregelung: keine Umsatzsteuer auf der Rechnung, kein Vorsteuerabzug. Das Beispiel liegt mit 250.000 € klar darüber. Umsatz ist auch die Größe, an der die Buchführungspflicht hängt: ab 800.000 € Umsatz oder 80.000 € Gewinn wird aus der Einnahmen-Überschuss-Rechnung eine Bilanz.

Was der Rechner nicht enthält

Umsatzsteuer, Retouren, Skonti und Rabatte, mehrere Produkte mit verschiedenen Preisen, und die Frage, wann der Umsatz entsteht — bei Lieferung, nicht bei Zahlung.

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Häufige Fragen

Was ist Umsatz?

Umsatz ist das gesamte Geld, das ein Unternehmen aus Verkäufen vor Kosten einnimmt, Preis je Einheit multipliziert mit der Anzahl verkaufter Einheiten.

Wie unterscheidet sich Umsatz von Gewinn?

Umsatz ist die Bruttoverkaufszahl. Gewinn ist, was nach Abzug von Kosten und Ausgaben bleibt, daher kann ein Unternehmen hohen Umsatz, aber wenig oder keinen Gewinn haben.